Antworten auf die häufigsten Fragen

Was genau ist ein Chiropraktiker?

Chiropraktiker haben in intensiver Ausbildung gelernt, Störungen und Verlagerungen an der Wirbelsäule zu finden und zu korrigieren. Diese Störungen und Verlagerung an der Wirbelsäule werden „Subluxationen“ genannt und behindern die nervale Kommunikation zwischen Gehirn und den Körperorganen. Nach einer gründlichen Untersuchung lösen Chiropraktiker diese Subluxationen mit gezieltem und kontrolliertem Druck auf die Wirbelsäule. Dies wird als „Justierung“ bezeichnet. Ziel ist es, die Blockade zu lösen, die Beweglichkeit der Wirbelsäulengelenke wieder herzustellen, die Muskelspannung zu reduzieren und die Nervenstörung zu beseitigen.
Chiropraktiker verwenden keine Medikamente und operieren nicht. Chiropraktik ist auch kein Behandlungsverfahren für bestimmte Krankheiten oder Symptome oder bei einem bestimmten Befinden – es ist ein Verfahren zur Verbesserung der Nervenkommunikation, das dem Körper hilft, sich selbst zu heilen und auf optimalem Niveau zu arbeiten.

Warum Chiropraktik wählen?

Immer mehr Menschen sind auf der Suche nach einer Möglichkeit, ihre Gesundheit auf natürliche Weise zu erhalten oder zu verbessern, und diesem Ansatz wird die Chiropraktik durch ihren ganzheitlichen Ansatz gerecht. Die Chiropraktik ist nach der Schulmedizin und Zahnheilkunde der drittgrößte primäre Gesundheitsberuf in der westlichen Welt, und sie ist rechtlich in über 45 Ländern anerkannt.

Was passiert, wenn Sie zu einem Chiropraktiker gehen?

Am Anfang stehen eine gründliche Anamnese und eine ausgiebige Untersuchung. Diese umfasst in der Regel eine Beurteilung der Haltung und der Beweglichkeit, sowie orthopädische und neurologische Tests.
Sinn der Untersuchung ist es, den Zustand der Wirbelsäule und des Nervensystem sowie deren Funktion zu analysieren, alle Subluxationen zu erkennen und jegliche Kontraindikationen auszuschließen.

Ist eine chiropraktische Behandlung (Justierung) schmerzhaft?

Zwar scheint es logisch, dass die Behandlung von Knochen bei einem ohnehin schmerzenden Gelenk Schmerzen verursacht, aber oft ist es genau umgekehrt.

Eine Justierung wird oft empfunden wie das Entfernen einer Kiste, die einem auf den Fuß gefallen ist. Oft entsteht ein augenblickliches Gefühl der Erleichterung. Die meisten Patienten empfinden die Justierung als angenehm.

Manche Patienten berichten über „Wundheitsgefühle“ und Muskelkater am nächsten oder übernächsten Tag. Dies ist eine normale Reaktion, denn die Korrektur vieler lang andauernder Wirbelfehlstellungen kann ein umtrainieren der Stützmuskeln erfordern.

Ist zu viel Chiropraktik nicht schädlich, leiern dabei die Bänder nicht aus?

Nein! Die Wirbel werden bei der amerikanischen Chiropraktik angewandten Techniken durch einen sanften Impuls mit kurzer, genau dosierter Bewegungsamplitude bewegt; dies geschieht innerhalb des physiologischen Bewegungsausmaßes, wobei die das Gelenk sichernden Bänder und Muskeln nicht überdehnt werden können.
Durch wiederholte chiropraktischen Behandlungen wird ein positiver Reiz auf die Bänder der Wirbelsäule ausgeübt, der zu einer Straffung dieser Bänder und damit zu einer Stabilisierung der Wirbelgelenke führen kann.
Ein jahrelang unbehandelter Wirbelfehlstand würde hingegen automatisch zu einseitiger Band- und Muskelverkürzung und damit auf der Gegenseite zu einer Überdehnung führen.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse eine chiropraktische Behandlung?

Die Leistungen werden nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker abgerechnet (GebüH). Bisher übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten nicht, der Patient ist also Selbstzahler.
Gesetzlich Versicherte haben jedoch die Möglichkeit, durch den Abschluss einer Zusatzversicherung Heilpraktikerleistungen erstattet zu bekommen.

Zahlt eine private Krankenversicherung?

Ja, wenn die Heilpraktikerleistungen in dem jeweiligen Tarif eingeschlossen sind. Falls nein, haben privat Versicherte auch die Möglichkeit, durch den Abschluss einer Zusatzversicherung Heilpraktikerleistungen erstattet zu bekommen.

Chiropraktiker oder Chiropractor - wer ist was?

Chiropractor, Doctor of Chiropractic
Absolvent eines medizinischen Hochschulstudiums der Chiropraktik an einer Universität im Ausland, wie z.B. den USA oder England.

Chiropraktiker
Heilpraktiker mit Zusatzqualifikation.

Chirotherapeut
Mediziner mit Zusatzqualifikation.

Ist bei mir etwas ausgerenkt ?

Oft wird von „einrenken „ gesprochen und den damit verbundenen Gefahren.
Wirbelkörper sind nicht ausgerenkt sondern nur in einer Fehlstellung.
Wichtiger Bestandteil der chiropraktischen Untersuchung ist die Tastuntersuchung (Palpation ) durch den Chiropractor. Blockaden und Schmerzempfindlichkeit werden ermittelt und bilden die Grundlage für die Behandlung. In der Chiropraktik wird eine sanfte Justierung der Wirbelkörper vorgenommen , um sie wieder in ihre richtige, ursprüngliche Lage zu bringen.

Weitere Fragen?

Bei allen Fragen hinsichtlich ihrer Beschwerden, wenden sie sich direkt an ihren Chiropractor oder sein Team. Wir beraten sie gerne und versuchen all ihre Fragen im Vorfeld zu klären. So z.B. über Zähneknirschen, Schwindel, Tinnitus, Migräne, Hexenschuss, oder auch Osteoporose.

Wir beraten sie gerne, wenn es um Fragen der Vorsorge geht, sowie über Themen der Schlafmechanik und des Sitzverhaltens. Alles wichtige Punkte für einen gesunden Rücken und sinnvolle Ergänzung der Behandlung bei ihrem Chiropractor.

Wir sind für Sie da

0221 72 02 33 30

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